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Montag, 5. August 2013

Da denkt man an nichts Böses... (mit den Pimpfen)

... und dann steht plötzlich der überraschungsbesuchigste Überraschungsbesuch aller Überraschungsbesuche neben einem!

Wir haben gestern nachmittag voll die Gesichtslähmung bekommen, als der Herr Alipius mit vollem Habit und ungekämmtem Haar bei Dominic am Pool (wo wir momentan praktisch wohnen) vorbeigeschaut hat, um mit uns das Interview durchzuziehen, welches wir eigentlich mit ihm in Österreich machen wollten, was aber nicht geklappt hat, weil er sich uns ständig entzogen hat.

Heidewitzka, Frau Skiliftbremserin!

Wir waren zwar total von den Socken, aber irgendwie auch geistesgegenwärtig genug, um ihm sofort einen großen, eisgekühlten Hendrick's/Fever Tree mit Gurke in die Hand zu drücken, ihm einen bequemen Korbsessel hinzuschieben und dann, als er sich gemütlich und sicher fühlte, mit unseren Interview-Fragen über ihn herzufallen!

Somit gibt es also hier das (wenn wir uns nicht täuschen) erste Interview, welches mit dem Herrn Alipius von Blogoezesanen für Blogoezesane (und nicht für eine Zeitung oder so) gemacht wurde!

Enjoy!
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Die Pimpfe: Wie geht's so?

Der Herr Alipius: Geht ganz gut, danke! Und Ihr?

Die Pimpfe (auf cool machend, weil wir nicht durchblicken lassen wollten, wie ober-hibbel-mäßig wir drauf waren): Paßt eh alles... Wir genießen die letzten Ferientage und wollten eben wieder ins Pool springen, als du vorbeikamst...

Der Herr Alipius: Oh! Ich wollte nicht stören! [erhebt sich] Wir können das Interview auch über Email oder an einem anderen...

Die Pimpfe (springen auf, hüpfen gegen den Herrn Alipius, so daß dieser in den Korbsessel zurückfällt, wobei fast der Gin Tonic umkippt): NAAAAAAAAAIN!... Äh... Wir meinten: Wenn du schon mal hier bist, dann laß uns doch einfach auch gleich das Interview machen...

Der Herr Alipius: Ooooo-kay!?

Die Pimpfe: Aaaaalso: Du bist ja einer der katholischen Blogger der ersten Stunde, bist seit November 2005 am Start und hast Dir seit den ganz alten am römsten-Tagen einen soliden Leserstamm zusammengeschrieben. Wieviel Prozent von dem, was Du bloggst, ist wirklich pures Lustbloggen und wieviel ist "Ich bin meinen Lesern (oder meinen Zugriffszahlen) mal wieder ein paar Zeilen schuldig"-Schreibe?

Der Herr Alipius: Boah! Ihr geht aber gar nicht über Los, oder? [überlegt...] Hmm... Also, ich kann es echt nicht in Prozent ausdrücken, aber es kommt hin und wieder schon mal vor, daß ich einfach irgend'nen Mist blogge, damit die Leute nicht denken, ich slacke ab und damit die Zahlen nicht zu sehr in den Keller gehen. Aber ich denke, daß erprobte Alipius-Leser das auch irgendwie mitkriegen.

Die Pimpfe: Logo, sonst hätten wir ja nicht gefragt...

Der Herr Alipius: Äh... Ah, okay...

Die Pimpfe: Ist aber eigentlich kacke, sich selbst so unter Druck zu setzen und von so einer Statcounter-Eitelkeit abhängig zu sein, oder?

Der Herr Alipius: Pfff... Wem sagt ihr das... Ich mach' das jetzt auch nicht mehr. Ist mir zu blöd.

Die Pimpfe: Naja... Wer's glaubt...

Der Herr Alipius: Nee... Echt! Ich habe neulich die Eine-Million-Schallmauer durchbrochen, und das hat sich rückblickend als so eine Art Ziellinie herausgestellt. Seitdem habe mich irgendwie damit abgefunden, daß ich das Blog nicht mehr volle Kanne führen kann, also ist es auch okay, wenn weniger Leute vorbeischauen. Die sollen dann lieber zu denen gehen, wo es sekündlich Neues gibt, als ständig bei mir die Nase reinzustecken, nur um zu sehen, daß sich immer noch nichts getan hat.

Die Pimpfe: Okay. Cool. Jetzt, wo du eine ziemlich große Pfarre in Wien pastoral betreust, wird das Bloggen ja sicherlich ohnehin auch immer schwieriger, oder?

Der Herr Alipius: Ja, irgendwie schon. Das meinte ich auch, als ich sagte, daß ich das Blog nicht mehr volle Kanne führen kann. Ich finde zwar immer wieder mal Zeit für einen Beitrag, aber die ganz großen Projekte kann ich nicht mehr so spielend durchziehen.

Die Pimpfe: Stichwort Robusta-Preis?

Der Herr Alipius: Ja, auch. Ich hab' echt keine Ahnung, ob ich das nächstes Jahr schaffe. Zumal ja 2014 auch Stift Klosterneuburg sein 900-jähriges Bestehen feiert.

Die Pimpfe: Wow! Fette Party, oder?

Der Herr Alipius: Joh, schon. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr ja mal vorbeischauen!

Die Pimpfe: Cool! Machen wir definitiv! Aber weiter mit den Fragen: Du bist ja hauptberuflich nicht Blogger sondern Augustiner-Chorherr in Klosterneuburg und Moderator einer Pfarre in Wien. Jetzt leben wir ja nicht unbedingt in Zeiten, in denen es für einen jungen Mann die natürlichste Sache der Welt ist, diesen Weg zu gehen. Wieso fällt Dir das scheinbar so leicht und welche Tips hast du für Jungs auf Lager, die vielleicht auch mit diesem Weg liebäugeln und noch keinen konkreten Plan haben?

Der Herr Alipius: Aaaaaaalso... Es gibt zwei Gründe, warum mir das so leicht fällt: Einmal, weil ich so lange daran gearbeitet habe, bis ich mich endlich entschied. Es war ein "Ja!" von ganzem Herzen, welches ich nach reiflicher Überlegung und gründlichem Hörnerabstoßen aussprechen konnte.

Die Pimpfe: Boah ey! Hardcore!

Der Herr Alipius: Nee... So schlimm nun auch wieder nicht. Hab halt nur meine Erfahrungen in der Welt gesammelt, was wirklich hilfreich war, weil ich mich dann umso leichter für den Weg entscheiden konnte, auf dem ich jetzt bin. Der zweite Grund ist, daß ich... hmm... wie bringe ich das jetzt am besten rüber...

Die Pimpfe: Keine Ahnung... Wie wissen ja nicht, was du sagen willst... Schieb's einfach raus... Wir können das später ja schön-editen.

Der Herr Alipius: Also... Ich habe irgendwie das Gefühl, daß ich sowieso nur 50% von allem liefern muß, weil der Rest irgendwie von Gott kommt. Ich meine... Wie ER in den letzen 9 Jahren auf mich aufgepaßt hat, wie ER mitgemacht hat, wie ER jedes ernste und nicht-egoistische Gebet im Grunde sofort erhört hat, wie ER mich ständig im Blick hat ohne, daß ich mir dabei beobachtet vorkomme... Weiß auch nicht... [kriegt feuchte Augen]...

Die Pimpfe: WOAH! Academy-Award-Szene, oder was?

Der Herr Alipius: Sorry... [schneuz]

Die Pimpfe: Schon okay...

Der Herr Alipius: Jedenfalls... Wenn Jungs in der heutigen Zeit sich berufen fühlen, dann würde ich ihnen gradeheraus raten, sich eine wirklich okaye Ordensgemeinschaft zu suchen und parallel dazu in Gedanken irgendwie immer bei Gott zu sein. Ich will und kann und darf jetzt nicht sagen, daß das Ordenspriestertum gegenüber dem Diözesanpriestertum automatisch und immer die bessere Wahl ist, aber ich muß natürlich meine Ratschläge vor dem Hintergrund meiner eigenen Geschichte geben. Und da ist es halt so, daß ich ohne meine Ordensfamilie in Klosterneuburg sicherlich nicht die Kraft und die Freude fände, die mich heute in meiner Arbeit und in meinem Leben trägt.

Die Pimpfe: Klingt plausibel...

Der Herr Alipius: Dir... [zeigt auf Max] würde ich zum Beispiel eigentlich gar nichts raten, außer, daß du erst einmal so bleibst, wie du bist. Du hast einen ultra-knorken Bischof und ein Seminar, daß auf einem guten Weg ist, weil dort der nicht weniger knorke Bruder des Bischofs seit einiger Zeit am Ruder ist. Wenn du es schaffst, über Ehrwürden Robusta weiterhin einen guten Draht zu den Pfundmännern zu behalten, dann hol da alles raus, was drin ist. Die sind auch nicht so eitel und kleingeistig, daß sie irgendwie mies draufkommen, wenn du dann letztlich in eine Ordensgemeinschaft gehst und nicht in ihrer Diözese bleibst.

Max: Ja, die Pfundmänner rocken! Sind meine Top-Vorbilder neben Marco Reus und Toni Kroos, wobei die eher für die Fußball-Seite zuständig sind.

Die Pimpfe: Jetzt mal ein paar fixe persönliche Fragen, damit unsere Leser dich ein wenig besser kennenlernen!

Der Herr Alipius; Okay...

Die Pimpfe: Musik?

Der Herr Alipius: And Also The Trees, Stereolab, Nits, frühe REM, Breeders, Throwing Muses, Chameleons...

Die Pimpfe: Ähh... Auch irgendwas, das nach den Franzosenkriegen komponiert wurde?

Der Herr Alipius: Witzig...

Die Pimpfe: Fernsehen?

Der Herr Alipius: Kaum... Wenn, dann nur wegen Fremdschamkitzel, zum Hirnzellentöten oder weil's ein interessantes Sportereignis gibt.

Die Pimpfe: Filme?

Der Herr Alipius: Boah... Da gibt's so viele... Mal sehen... Greenaway mag ich irgendwie immer noch. Tarantino. 007-Filme. Und so Popcorn-Unterhaltungs-Zeug wie Avengers. Und britische Komödien mit ein wenig schwarzem Humor. Screwball-Comdies aus den 30ern und frühen 40ern...

Mauritius: "He wants 50 Dollars and his horse".

Der Herr Alipius: Gaaaaaanz genau! My Man Godfrey - ewiger Klassiker!

Die Pimpfe: Buch?

Der Herr Alipius: Kein Lieblingsautor oder Lieblingsgenre. Mein Lieblingsbuch ist wahrscheinlich immer noch die "Empfindsame Reise" von Sterne. Ansonsten lese ich gerne philosophischen Kram oder blumige Historikerwerke a la Gregorovius. Bibel, klar... Dem Augustinus seine Bekenntnisse werden irgendwie auch nie langweilig.

Die Pimpfe: Essen und Trinken?

Der Herr Alipius: Ganz klar Italienisch, muß aber gut gemacht und authentisch sein, also nicht einen Liter Sahne über eine handvoll Spaghetti, dann zwei Speckwürfel rein und das Ganze "Carbonara" nennen oder so... Sushi geht auch fast immer, so lange es frisch ist. Oder auch gerne mal ein fettes, saftiges Steak, außen kross, innen zartrosa...

Marie: Schmacht!

Der Herr Alipius: Gell? Hm... Getränke... Also an so heißen Sommertagen wie heute geht fast nichts über ein kühles Bier. Speziell Alt erfüllt da voll das Soll, ist ultra-erfrischend und mega-süffig! Logo... [hebt sein Glas] Ein guter G'n'T ist stets genehm. Bei Softdrinks mag ich es eher pervers, z.B. eisgekühltes Ginger Ale, aber ohne Kohlensäure, dafür mit einer Scheibe Orange und einem Schuß frisch gepreßtem Orangensaft. Oder traditioneller Kram wie ein Himbeer-Soda oder ein Holunder-Soda mit Minze/Limette.

Die Pimpfe: Freizeit?

Der Herr Alipius: Bloggen, Lesen, Spazieren, Mittagsschlaf und so... Wenn's viel Freizeit ist (also Urlaub), dann muß Bamberg/Franken her inkl einem Besuch bei Familie und Freunden.

Die Pimpfe: Okay. Wir sind fast fertig! Eine Frage noch: Was findest du grundsätzlich an der Welt am besten und was am nervigsten?

Der Herr Alipius: Ohne jetzt wie der totale Baumversteher und Robbentätschler klingen zu wollen... Ich finde an der Welt am besten die Natur und daß sie mich Gott in so vielen, liebenswerten, kleinen Details erkennen läßt. Am nervigsten finde ich, wenn Leute mit zweierlei Maß messen und es selbst dann nicht kapieren können oder wollen, wenn man es ihnen geduldig demonstriert.

Die Pimpfe: Wir danken dem Herrn Alipius für die Antworten! Haste noch Bock 'ne Runde im Pool mitzuschwimmen?

Der Herr Alipius: [hält einen Rucksack hoch] Was glaubt ihr, was hier drin ist? Wo kann ich mich umziehen?
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Okay! Wir mußten an dem Interview gar nicht viel herumeditieren. Der Herr Alipius war noch eine ganze Zeit bei uns, hat später noch mit uns allen gegrillt, und Dominics Eltern haben ihm sogar noch einen Platz zum Übernachten klargemacht. Mittlerweile müßte er eigentlisch schon wieder in Klosterneuburg sein. Schöne Grüße von hier aus. War'n toller Nachmittag/Abend!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Sonntag, 23. Dezember 2012

Das dreiundzwanzigste Türchen... (mit den Pimpfen)

Tach!

Jawoll! Wir haben's geschafft! Wir haben den Pimpfblog-Aventskalender vollgekriegt! Und zum Abschluß ein ganz besonderes Zuckerl, allerdings wohl keine große Überraschung, denn Ihr habt sie wahrscheinlich ohnehin schon erwartet: Hier ist die unvergleichliche, die unbestechliche, die unwahr-
scheinliche, die unfade, die unternehmungslustige Schwester Robusta [** Stadion-Jubel sich hier bitte selber denken **]!

Ach ja... Die Fragen:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mägen Sie am Advent?"
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Erm...

Ja, okay... Danke für die Blumen! Und Gratulation, daß Ihr Euer Projekt durchgezogen habt! Ich muß gestehen, ich habe einige Leute aus unserem Bekanntenkreis von einer ganz neuen Seite kennengelernt!

Schön übrigens, daß Ihr mich zuletzt rangenommen habt! So kann ich schlicht und einfach sagen, daß alles, was mir der Advent bedeutet und alles, was ich am Advent mag, bereits von anderen aufgezählt wurde!

Naja... Fast... Ich kann nämlich, weil ich so spät dran bin, auch sagen, was ich an diesem Advent besonders mochte. Und das waren diese Dinge: Ich habe - wider aller Erwartungen - genug Ruhe gefunden. Es hat - wider alle Erfahrungen - keine unserer Novizinnen einen Advents-Willnachhause-Koller bekommen. Und ich habe mit Pfarrer Pfundmann zusammen Plätzchen gebacken, was irre spaßig und hilfreich war. Im Gegensatz zu mir kann er nämlich wirklich kochen und backen. Außerdem quasselt er wie ein Wasserfall und hat 1.000 lustige und interessante Geschichten auf Lager. Andererseits ist er aber - wenn man selbst mal das Wort hat - ein sehr sensibler und aufmerksamer Zuhörer. Aus unsrem ursprünglich geplanten Plätzchenback-Nachmittag wurden dann drei Plätzchenback-Nachmittage, weil wir immer nur gequatscht haben. Einmal hat er auch noch seinen Bruder, den Bischof mitgebracht. Na servus... Da haben wir dann gar nichts mehr auf die Reihe gekriegt. Schön war auch der Adventsbasar im Kloster. Die Leute haben uns ganz wunderbar unterstützt und im Grunde alles weggekauft, was wir angeboten haben, so daß wir unser Sozialprojekt im nächsten Jahr fett unterstützen können. Schön war, daß mir während der vergangenen Tage niemand wegen des "Weltuntergangs" auf die Nerven gegangen ist. Und schließlich war schön, daß ich für jeden von Euch ein kleines Weihnachtsgeschenk gefunden habe, welches meiner Meinung nach rasend cool ist!
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...

BOOOOOOOOAH! Jetzt sind wir natürlich MEGA-GESPANNT!

Wir sollten an dieser Stelle vielleicht erwähnen, daß wir auch ein Geschenk für Sie haben! Und das ist auch nicht von schlechten Eltern, weil von uns!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Samstag, 22. Dezember 2012

Das zweiundzwanzigste Türchen... (mit den Pimpfen)

BOAH!

Absolute Ehrfurchtsstarre! Heute haben wir den Bischof zu Gast (den auch irgendwie alle immer noch "Bischof" nennen, obwohl er ja mittlerweile Kardinal ist...)!

Naja... Okay... Wir wollen ja mal nicht angeben und so, aber Ehrfurchtsstarre ist dann vielleicht doch ein wenig zu hoch gegriffen. Denn immerhin gehören wir ja zum bischöflichen Inner Circle, und daher ist der Umgang mit ihm für uns eigentlich normal. Besonders ist für uns eh nicht seine Stellung, sondern eher, daß er so ein dufter Typ ist, mit dem man... wie sagten es die Alten früher gleich noch... ach ja: Mit dem man Pferde stehlen kann!

Hier also seine Antworten auf unsere Fragen...

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Hallo, Ihr kleinen Honig-ums-Maul-Schmierer! Und Danke, daß ich hier ein wenig plaudern darf!

Die Adventzeit bedeutet mir sehr viel, denn - ähnlich wie auch mein lieber Bruder - pflege ich in dieser Zeit das, was er in Bezug auf Lukas 3,4-5 so treffend "inneren Landschaftsbau" genannt hat: In mir all das aus dem Weg räumen, was der Ankunft des Herrn in meinem Herzen im Wege stehen könnte!

Hinzu kommt - wie bei Bruder Bruno - ein totaler Kindheits-Flash! Wie ihr vielleicht wißt, bin ich ja auf einem Bauernhof in Bayern groß geworden. Wir (also wir Zwillinge, unsere jüngere Schweter und unser noch jüngerer Bruder) lebten da nicht nur mit unseren Eltern, sondern auch mit den Eltern meines Vaters, die einfach bis an ihr Lebensende auf dem Hof geblieben sind. Das alleine war schon toll. Aber dann kamen über die Weihnachtstage immer noch andere Verwandte reingeschneit und es war stets 'was los! Wir gingen in einer wunderbaren, kleinen, barocken Dorfkirche in die Mette und danach gab es am Heiligen Abend die Bescherung. Da waren dann außer den Hofbewohnern meistens 6-8 andere Familienmitglieder im Haus. Es gab eine große Festtafel mit vier Gängen (unsere Mutter war eine Hammer-Köchin -> Pfundmann-Figur läßt grüßen...) und danach die Bescherung. Die sah im Grunde so aus, daß alle anwesenden Kinder richtig tolle Geschenke bekamen, während die Erwachsenen sich gegenseitig nur kleine Aufmerksamkeiten und Liebesbeweise zustecken. Überhaupt wirkte es oft so, als seien die Freude und das Kreischen der Kinder beim Enthüllten der Geschenke für die zuschauenden Erwachsenen das Schönste an der Bescherung. Wir Kleinen verbrachten dann den Rest des Abends (oder auch der Nacht, wenn wir es mal schafften, uns leise zurück in die große Stube zu schleichen) damit, unter dem Weihnachtsbaum die Geschenke einem Ausdauer- und Härtetest zu unterziehen und ließen uns dann am nächsten Morgen müde aber dankbar und froh in die Weihnachtsmesse schleifen.

Advent bedeutet für mich also innere Reinigung und schöne Erinnerungen.

Was ich am Advent mag, das ist die Vorfreude auf Weihnachten. Und zwar auf Weinachten als das Fest, an dem wir uns an die Geburt unsres Erlösers Jesus Christus erinnern und unserer dadurch entstandenen Freude prächtig Ausdruck verleihen mit schönen Liturgien, mit gepflegter Gemeinschaft und mit kleinen Geschenken. Mein Bruder und ich tingeln in den Tagen zwischen Heiligabend und Neujahr immer gemeinsam ein wenig in der Familie herum (so, wie die Zeit es eben zuläßt), und diese Tage gehören für uns immer zu den schönsten des Jahres.
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Okay! Vielen, lieben Dank, Herr Bischof! Das klingt schön, das mit dem Bauernhof... Oh, und danke, daß Sie so fleißig und aufmerksam das Pimpfblog lesen und sich an den Eintrag ihres Bruders und an den von Bruder Bruno erinnerten!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Freitag, 21. Dezember 2012

Das einundzwanzigste Türchen... (mit den Pimpfen)

Hi alle zusammen!

Endspurt! Bisher haben wir es tatsächlich geschafft, an jedem Dezember-Tag einen Gast auf dem Pimpfblog-Adventkalender zu Wort kommen zu lassen. Und auch heute geht es munter weiter, nämlich mit Kaplan Kuhlinger, einem eher neuen Mitglied in unserem Bekanntenkreis.

Mal schauen, was er so auf unsere Fragen zu antworten weiß:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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'S'up?

Also der Advent bedeutet mir persönlich eigentlich jetzt nicht so viel. Aber es gibt 'ne Menge Amtsbrüder, die in diesen Wochen immer voll strange draufkommen, so von wegen total spirituell irgendwie und Umkehr und Brevier beten und so. Naja... Ich nick dann brav und lächele unverbindlich...

Was ich am Advent mag, das sind die vielen Veranstaltungen mit Kindern. Man kann den Kurzen einfach nicht früh genug die zentralen Inhalte unseres Glaubens beibringen. Also z.B. den Umweltschutz, den Kampf gegen Diskriminierung jeglicher Art, den Boykott von Produkten besitmmter Firmen oder Länder, die Gleichberechtigung von allem und jedem, die Unterstützung der Occupy-Bewegung und so.

Außerdem müssen die Krümel auch dringend Nachhilfe in korrektem gottesdiensttechnischem Abfeiern bekommen. Da fällt mir in letzter Zeit auf, daß es irgendwie nicht genug Clownbemalungen, Pappmache-Puppen, Tänze, Bongos, Stuhlkreise, Videogames, Gummibärchen, Twitternachrichten, Facebookevents und so gibt. Ey und überall heißt es "Leib Christi" und nicht - wie vom Konzil gefordert - "Heiliges Brot". Versteh' ich nicht...

Naja, aber ich bin ja noch jung und hab Saft, da werde ich die Kleinen mit der Zeit schon auf die Spur bringen...
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Äääääääääähm... Okay, dann also noch schnell als Weihnachtsgeschenk eine schöne, handliche Sammlung der Konzilsdokumente für den Herrn Kaplan gekauft. Und bloß aufpassen, daß der und Mißachto sich nicht über den Weg laufen! Au backe, das gäbe die absolute GALKADOPS (größte anzunehmende Liturgie-Katastrophe auf der offiziellen Pimpf-Skala)!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic
Max, Marie, Mauritius

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Das zwanzigste Türchen... (mit den Pimpfen)

Hallöchen!

Und wen haben wir heute so bei uns im Pimpfblog-Adventskalender? Es ist Kommie-Karla!

Da fällt uns ein: Wir haben ganz lange nichts mehr von ihr gehört. Naja, mal sehen, was sie auf unsere Fragen zu antworten hat:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Hi!

Wie für viele andere Leute, die hier schon zu Wort gekommen sind, ist der Advent für mich auch Zeit der Erinnerung. Und zwar an meine Scheiß-Kindheit in Armut mit einem saufenden Vater und einer an meinem Wohl nur begrenzt interessierten Mutter.

Im Advent und zu Weihnachten ging's bei uns zwar immer brav um Jesus, aber letztlich war der ganze Mist, den ich in meiner Kindheit und Jugend erlebt habe, der Grund, warum ich heute erstens nicht an Gott glaube und zweitens wohlhabende Leute und spießige Bürger nicht leiden kann.

Die anderen Kinder hatten immer alles (naja, okay... auf jeden Fall mehr als ich...), und ich hatte noch nicht mal so Hollywood-mäßig eine Familie, in der man sich liebt und achtet und somit irgendwie doch reich ist. Kannste vergessen...

Wenn ich damals in einem System gelebt hätte, in dem es Gemeineigentum und nicht Privateigentum gibt, dann hätte das alles anders ausgesehen!

Klassenlos, staatenlos, grenzenlos!

Was mir am Advent gefällt? Och... Nix, eigentlich... Sollen die Anderen mal ihren Tamtam um Jesus machen. Ich halt mich da raus...
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Hmm... Das tut uns natürlich leid, daß Kommie-Karla eine so harte Kindheit und Jugend hatte. Das wußten wir bisher noch gar nicht. Schade auch, daß sie deswegen jetzt nicht an Gott glaubt. Aber sie ist ja noch jung und jetzt hat sie einen Job und es geht ihr ganz gut... Mal abwarten...
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Das neunzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Tach Leute!

Heute zu Gast im Pimpfblog-Adventskalender: Bruder Bruno, der melancholisch-coole Ordensmann, der hoffentlich auf unsere Fragen nicht auf gewohnt wortkarge Art antworten wird...

Die Fragen lauten (wer hätt's gedacht?):

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Hallo auch von mir!

Der Advent bedeutet für mich - neben der ernsthaften Vorbereitung auf die Feier der Geburt unseres Heilands und Erlösers Jesus Christus - vor allem eines: Kindheitserinnerungen.

Weihnachten ist wahrscheinlich nicht nur das "Fest der Liebe" sondern auch das "Fest der Kinder". Das ergibt ja auch einen Sinn, wird doch schließlich auch ein Kind gefeiert, wenn auch ein sehr, sehr kleines...

Ich kann mich gut daran erinnern, daß ich als Kind die Adventszeit immer sehr gemocht habe. Also... Ich mag Sie auch heute noch, aber als Kind ist es doch irgendwie anders. Und bei mir stand noch nicht einmal die Vorfreude auf die Geschenke im Vordergrund, sondern die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier. Ich komme aus einer großen Familie, die über diverse Dörfer verstreut in Bayern auf dem Land lebte und lebt. Und am Weihnachtstag haben wir uns immer alle bei Onkel Ludwig getroffen. Der war nämlich ziemlich reich und hatte ein riesengroßes Haus. Da war immer 'was los!

Wir sind schon morgens bei Onkel Ludwig eingeflogen und haben alle zusammen die Messe besucht. Danach gab es Mittagessen. Wir Kinder hatten einen eigenen Tisch, was ziemlich lustig (um nicht zu sagen chaotisch) war. Nach dem Mittagessen hingen die Herren im Salon ab und rauchten und redeten über wichtige Dinge. Die Damen wuselten in der Küche und im Eßzimmer herum, um den Nachmittagskaffee und die Bescherung vorzubereiten. Für uns Kinder war das immer die horrormäßigste Zeit, weil wir einerseits heiter draußen im Schnee rumtobten (den es, wenn ich mich richtig erinnerte, immer gab) aber andererseits die Bescherung kaum erwarten konnten. Nach der Bescherung klang der Tag dann locker aus im großen Salon vor dem Kamin oder unter dem Weihnachtsbau oder auf dem Dachboden, den wir Kinder eindeutig bevorzugten und wo immer ein Nachtlager für uns bereitet war. Die Erwachsenen legten sich alle nach und nach in den zigtausend Zimmern (ao kam es mir damals vor) von Onkel Lugwigs Haus schlafen.

Man sollte ja denken, daß sich das irgendwann legt, aber wenn ich heute, mit 70 Jahren, irgendwo Tannenduft rieche, dann bin ich wieder ein kleiner Junge.

Naja... Advent bedeutet also heute für mich, daß ich mich immer daran erinnere, wie ich damals durch die vier Wochen hindurch fieberte und mich auf das Zusammentreffen der ganzen Familie bei Onkel Ludwig freute. Schöne Zeiten waren das...

Was ich am Advent mag, das ist die Ruhe. Ich klinke mich aus allen auch nur ansatzweise nach Hektik aussehenden Aktivitäten aus und niste mich im Grunde für vier Wochen in der Klosterbilbiothek ein, die ich nur verlasse, um zum Gebet, zu den Mahlzeiten oder ins Bett zu gehen.
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Danke, lieber Bruder Bruno, für das Teilen der schönen Kindeheitserinnerungen! Wir finden es auch immer total klasse, wenn Weihnachten die Familie zuammenkommt!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Dienstag, 18. Dezember 2012

Das achtzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Hi!

Okay, das hier ist der bisher gefährlichste Beitrag im Pimpfblog-Adventskalender! Denn heute waren wir im Knast und haben Mißachto/Dialogo/Ungehorsamo interviewt! Der ist wegen seiner Schnaps-Idee, den Bischof zu entführen, verknackt worden und hat nun ziemlich viel Zeit, über seine Zukunft nachzudenken oder auch Fragen zu beantworten, wie z.B.:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Ach...

Hier im Bau sind irgendwie alle Tage gleich...

Ich merk in diesem Jahr gar nicht richtig, daß Advent ist. Naja, okay... Wir kriegen es natürlich schon mit, aber es ist hier drin nicht so adventlich, wie da draußen.

Ich glaube, ich habe keine Lust mehr, ein Liturgie-Superschurke zu sein. Deswegen habe ich auf meinem Kostüm im Moment auch keinen Buchstaben, weil ich noch nicht weiß, wie es weitergeht.

Immerhin hat der Bischof mir schon mal verziehen und für mich ein gutes Wort eingelegt, so daß die Strafe nicht ganz so heftig ausgefallen ist.

Ich komme jetzt langsam in ein Alter, wo ich auch mal an die Zukunft denken muß. Aber jetzt darf ich als Vorbestrafter versuchen, eine Existenz aufzubauen und eine Familie zu gründen. Total blöd.

Daß Verbrechen sich nicht wirklich auszahlt (also zumindest, wenn man nicht die entsprechende Macht und Lobby hat, die einem den Rücken stärkt), das war mir zwar klar. Aber daß mein Liturgiesuperschurkendasein mich eines Tages in den Knast bringen würde, das hätte ich dann doch nicht erwartet. Vielleicht habe ich mit der Entführung den Bogen tatsächlich ein wenig überspannt...

Naja... Mal zurück zum Thema... In diesem Jahr bedeutet Advent für mich natürlich in der Tat eine Zeit der Neubesinnung und der Umkehr. Ich hoffe, daß ich das irgendwie packe und aus dem Teufelskreis rauskomme...

Früher mochte ich am Advent, daß es da immer so schön viele Möglichkeiten gab, diverse feierliche Liturgien zu unterwandern. Das fällt in diesem Jahr natürlich flach. Wir haben zwar eine Knastkirche und ich gehe da auch regelmäßig zur Messe, aber die lassen mich bis auf weiteres erstmal nur in so einem Hannibal-Lecter-Rolli rein. Krass...
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Hmm... Danke Mißachto! Hoffentlich hilft der Gefängnisaufenthalt... Wäre ja schön, wenn Du die Kurve kriegst und wir eines Tages einfach auf all die Verrücktheiten zurückblicken und lachen können.
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Montag, 17. Dezember 2012

Das siebzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Tag zusammen!

Heute haben wir einen echt interessanten Gast im Pimpfblog-Adventskalender! Es ist WididiGeBe-Wanda (Wir-sind-die-Generation-Benedikt-Wanda), früher besser bekannt als WisiKi-Wanda (Wir-sind-Kirche-Wanda).

Auch ihr haben wir die beiden Adventsfragen gestellt:

"Was bedeutet Advent für Dich? Was magst Du am Advent?"
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Hallo!

Nachdem ich im Sommer 2011 plötzlich irgendwie die Lust am WisiKi-Dasein verloren hatte, verbrachte ich die vergangene Adventszeit noch irgendwie so ein wenig zwischen zwei Identitäten. Wutchristen-Wahngunde war mir dann (ohne es zu wissen) dabei behilflich, ganz aus meiner WisiKi-Haut rauzuschlüpfen, weil sie irgendwie ein wenig penetrant und humorlos und nervig wirkte und ich das eigentlich bei mir nicht mehr haben wollte.

So erfahre Ich Advent in diesem Jahr tatsächlich als eine Zeit der Stille und der inneren Vorbereitung und Reinigung. Ich konzentriere mich total auf Jesus Christus, der doch eigentlich der Grund ist, warum ich in der Kirche bin und mich auch in der Kirche engagiere. Ich stelle mich selbst und meine Bedürfnisse und Vorstellungen ein wenig hinten an und versuche grundsätzlich (also nicht nur im Advent), die Kirche als einen Ort zu sehen, in dem ich mit anderen Gott loben und mich an ihm erfreuen kann und nicht mehr als einen Störfaktor, der meinen Wünschen im Wege steht. Zudem ist mir der früher sehr kritisierte Papst doch irgendwie ans Herz gewachsen, weil er eine gute Integrationsfigur ist und ja eigentlich viel tollere Dinge schreibt, als seine Kritiker ihm zugestehen wollen. Ich bin vielleicht immer noch hier und da nicht immer mi tallem zufrieden, was in der Kirche passiert. Als Beispiel nenne ich mal die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen. Natürlich habe ich mich mittlerweile mit dem Thema wirklich beschäftigt, so daß ich die Argumentation der Kirche nicht nur gelesen sondern auch verstanden habe. Aber mir tun die Leute einfach leid, weil sie schon in der Ehe so gescheitert sind (und oft lag die Schuld ja eher auf einer Seite) und nun plötzlich so die kalte Schulter gezeigt kriegen. Ich mache da aber jetzt kein Faß mehr auf wie früher, sondern ich danke mir, daß da ja haufenweise Leute drüber debattieren, darunter auch Theologen, die sich echt besser auskennen als ich. Ich bete dafür einfach jeden Tag ein Extra-Gebet, in dem ich Gott darum bitte, all den Leuten zu helfen, die jetzt unter dieser Situation leiden.

Was ich am Advent mag, das ist sind die verschiedenen, weihnachtlichen Schaufensterdekorationen in den Geschäften. Kling vielleicht irgendwie bekloppt, ich weiß... Aber ich habe früher mal selbst in einem Job Schaufenster gestaltet und weiß, daß das nicht einfach ist.
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Danke, WisidiGeBe-Wanda! Dir noch einen schönen Advent und viel Spaß beim Erspähen weiterer interessanter Schaufenster. Wir mögen übrigens das Schaufenster beim Spielzeugladen schräg gegenüber von der Oper besonders gerne!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic
Max, Marie, Mauritius

Sonntag, 16. Dezember 2012

Das sechzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Jau!

Mit dem dritten Adventssonntag befinden wir uns schon irgendwie im Endspurt! Wir hoffen, daß wir auch für die letzte Woche noch genügend Interviewpartner finden, dai uns für den Pimpfblog-Adventskalender REde und Antwort stehen!

Heute haben wir gleich zwei Gäste aus unsrem eher erweiterten Bekanntenkreis. Hier sind Theater-Tilman und Vernissagen-Vinnie, die wir - wie üblich - fragten:

"Was bedeutet Euch der Advent? Was mögt Ihr am Advent?"
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Ja, hi erstmal, ne!

Also, der Advent bedeutet uns streng genommen gar nichts, weil wir natürlich als moderner Künstler und als aufgeklärter Theaterschaffender uns von bürgerlichen Zwängen und althergebrachten Traditionen nicht irritieren lassen dürfen.

Schließlich sind wir diejenigen, die irritieren müssen!

Und daher haben wir uns in diesem Jahr zu einem Gemeinschaftsprojekt zusammengetan, um den Leutenn da draußen mal so richtig den Spiegel vorzuhalten!

Vordergründig ist es nur eine Ausstellung meiner [Vernissagen-Vinnies, die Pimpfe] Werke, die sich kritisch mit Jahresendzeitkonsum auseinandersetzen. Es gibt Öl blutende Weihnachtsbäume. Es gibt Adventskalender, denen das vierundzwanzigste Türchen fehlt (eine Idee, auf die ich besonders stolz bin). Es gibt Obdachlose in gigantischen Weihnachtsbaumkugeln. Es gibt Marienfiguren in Glühweinkrügen. Und es gibt Dinge, die so gewagt und grenzwertig sind, daß ich es hier auf diesem Kiddie-Blog [Hey! Vorsicht, Alter! Die Pimpfe] gar nicht sagen darf.

Aber der Hammer ist, daß die Ausstellungshalle plötzlich zur Bühne wird, wenn Tilmans Leute ihren Auftritt haben und eine dieser Advents-Charity-Nummern simulieren. Da geht es natürlich um unhemlich viel Mediengier, Eitelkeit, Stars und Sternchen und um unheimlich wenig echte Nächstenliebe und so. Das Ganze eskaliert dann zu einer Schlacht um Aufmerksamkeit und positives Medienecho, in welche auch das Publikum durch klug gesetzte Anschuldigungen einbezogen wird.

Hmm... Also, wenn ich's mir recht überlege, dann bedeutet uns der Advent vielleicht doch etwas! Wenn die Aktion ein erfolg wird, dann wird vielleicht auch endlich die Szene mal auf uns aufmerksam.

Was wir am Advent mögen? Daß wir uns immer ausmalen können, was Jesus sagen würde, wenn er heute wiederkäme!
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Tja... Moderne Kunst und aufgeklärtes Theater, Leute! Herzlichen Dank für den Input an Tilman und Vinnie...
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Schönen Tag noch un dkeep it Catholic
Max, Marie, Mauritius

Samstag, 15. Dezember 2012

Das fünfzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Salve!

Und schon wieder gibt es einen neuen Beitrag im Pimpfblog-Adventskalender! Laäuft ja bisher wirklich gut!

Heute haben wir uns Hipster-Hilmar gekrallt und ihn mit den bereits wohl bekannten Fragen konfrontiert:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Äh... Klar!?!?

Vielen Dank... Oder so...
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Freitag, 14. Dezember 2012

Das vierzehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Tagchen!

Und weiter geht's mit dem Pimpfblog-Adventskalender!

Heute haben wir einen sehr geschätzten Gast bei uns! Er ist ein durch und durch netter Kerl, der sich besonders dadurch auszeichnet, daß er uns irgendwo zwischen Kindheit und Jugend herum-beboppenden Pimpfen gegenüber immer ausgesprochen geduldig und hilfsbereit ist: Sagt "Hallo!" zu Hochwürden Himmelhoch!

Auch ihn fragten wir:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Oooch...

Vielen Dank für die Blumen, Leute!

Also, Advent bedeutet für mich - wie auch schon für Pfarrer Pfundmann - ein wenig mehr Arbeit. Aber es ist nicht so, daß ich da jetzt von einer Welle weggerissen werde oder so...

Es hat halt in der Pfarre jedermann seine eigene kleine Adventsveranstaltung, bei der ich dann auch immer anwesend bin, um die Leute willkommen zu heißen oder einen kleinen Vortrag zu halten oder so.

"Jugend-Adventsaktion", "Adventskaffee der Frauen", "Adventliche Männerrunde", "Senioren-Adventspunsch", "Kindergarten-Adventsbasar"...

Da kommt einiges zusammen. Und es macht echt Spaß! Es ist schön, in einer Pfarre zu arbeiten, die nicht nur als Gemeinde aktiv und lebending ist, sondern in der auch so viele verschiedene Gruppen eigene Dinge auf die Beine stellen und das Gemeindeleben stärken.

Zu den pfarrlichen Aktivitäten kommt bei mir noch ein persönliches Adventsprogramm, welches aus einer verlängerten Lectio Divina und etwas mehr Gebet und Meditation besteht.

Somit bedeutet der Advent für mich also einen proppenvollen Kalender einerseits und - klingt vielleicht widersprüchlich, haut aber hin - eine zunehmende innere Ruhe andererseits.

Am Advent mag ich besonders die Weihnachtsbäckerei. Ich bin nämlich eine Naschkatze und ich finde es immer ziemlich dufte, wenn diverse Leute in der Adventszeit vorbeikommen und mir ein kleines Tütchen selbstgebackener Kekse vorbeibringen.
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Wir sollten an dieser Stelle erwähnen, daß Hochwürden Himmelhoch die Plätzchen keineswegs für sich bunkert, sondern immer brav und großzügig teilt!

Danke für das Statement, Hochwürden!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Das dreizehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Hi!

Nachem in der vergangenen Woche bereits Diminic am Start war, ist es uns heute gelungen, auch den zweiten Ehren-Pimpf klarzumachen! Hier ist Tim, der uns für den Pimpfblog-Adventskalender Rede und Antwort stand.

Die Fragen dürften mittlerweile bekannt sein:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Hi Leute!

Und danke, daß ich hier ein wenig quasseln darf!

Advent... Das war in den vergangenen Jahren irgendwie komisch, weil meine Eltern ja Atheisten sind und es daher bei uns zu Hause immer total nicht-christlich zuging. Also, es ist nicht so, daß meine Eltern da jetzt am Heiligabend mit Blut auf dem Boden rumgemalt, rückwärts gesprochen und sich schwarze Katzen über die linke Schulter geworfen haben. Aber es war eben weit und breit nichts zu sehen, was irgendwie an das Christentum oder Religion erinnert. Der Weihnachtsbaum wurde damit gerechtfertigt, daß es einfach nur ein geschmückter Baum ist, und Geschenke gab's auch, damit speziell ich mich nicht so "anders" fühle. Aber trotzdem war der Advent und speziell das Weihanchtsfest seltsam, weil wir natürlich nicht nur alleine gefeiert haben, sondern auch mit dem Rest der Famile, Omas, Opas, Tanten, Onkels etc. Und da gibt's sonst keine Atheisten. Ich mag mich täuschen, aber im letzten Jahr schine es so, als ob meine Eltern sich ein wenig wie Außenseiter fühlten. Sie haben's auch nicht leicht. Meine Mutter hat ihre Eltern mit ihrem Atheisten-Dasein alles andere als glücklich gemacht und da gibt's - glaube ich - noch einiges aufzuarbeiten. Die Eltern meines Vaters haben es ein wenig leichter genommen, richtig toll finden sie es aber auch nicht.

Naja, und dann komme plötzlich ich daher und erzähle meinen Eltern, daß ich an Gott glaube und das auch gerne weiter verfolgen und leben möchte. Aber meine Eltern waren da zum Glück voll cool drauf. Sie stellen sich sogar in diesem Advent ein wenig darauf ein! Wir haben einen Adventskranz und Papi hat sogar schon ein paar Engel-Anhänger für den Weihnachtsbaum gekauft! Zu Weihnachten wünsche ich mir in diesem Jahr nur eine Krippe mit Figuren. Die ganze Familie hat versprochen, mitzumachen und zusammenzuschmeißen, damit es eine schöne Krippe wird, die auch einigermaßen Qualität hat.

Naja, um also die Fragen zu beantworten... Advent bedeutet in diesem Jahr für mich, daß ich mich zum ersten Mal so richtig mit der Frage beschäftige, was Advent nun eigentlich ist, und daß ich mich dementsprechend auf die Feier der Geburt Christi vorzubereiten versuche. Ich treffe mich sonntags mit Max, Maria, Mauritius und Dominic zur Heiligen Messe und mache bei einigen advtenlichen Projekten in der Pfarre mit und so. Was ich am Advent mag, das ist die ganze Stimmung. Es wird früh dunkel. Es ist kalt draußen. Überall gibts Kerzen und Lichterketten. Es dutfet nach Zimt und Mandarinen und Plätzchen. Irgendwie paßt das alles für mich schön zusammen.
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Okay! Danke an Tim für seinen Beitrag zum Pimpfblog-Adventkalender! Wir finden es klasse, daß Du grade dabei bist, Deinen Glauben kennenzulernen und wie freuen uns, daß Deine Eltern das entspannt sehen! Wir sehen uns am Sonntag zur Messe!
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Schönen Tag noch und kepp it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Das zwölfte Türchen... (mit den Pimpfen)

Hallo!

Wir freuen uns, daß wir heute zwei ganz besondere Gäste im Pimpfblog-Adventskalender präsentieren dürfen! Es sind Pain und Splatter, die nicht nur die mit Abstand ausgeflipptesten Gestalten in unserem Bekanntenkreis sind, sondern auch zwei echt coole Typen und prima Kerle, die uns nette Tricks beibringen und uns nie 'nen Gefallen abschlagen!

Auch sie haben wir gefragt:

"Was bedeutet Euch der Advent? Was mögt Ihr am Advent?"
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Was der Advent für uns bedeutet?

Ganz klar: EXTREME-NICHTEXTREMING!

Das Jahr ist für uns immer ziemlich anstrengend. Neben unseren Jobs immer den Finger am Puls der Zeit zu haben und die neuesten Extremsport-Trends nicht nur sofort aufzuspüren sondern manchmal sogar ins Leben zu rufen ("Extreme-Autoschlüssel-Nichtfinding", "Extreme-Fallrückziehing" und "Extreme-Q-Tipps-Mikadoing" sind z.B. auf unsrem Mist gewachsen) schlaucht ohne Ende. Natürlich machen wir all das Zeug gerne und genießen auch die Props aus der Szene, wenn wir mal wieder einen Hit landen.

Aber grundsätzlich ist das kein Leben, das man 365 Tage im Jahr durchziehen kann. Da kommen uns die Advent- und die Fastenzeit immer sehr gelegen. Da die Gottesmutter ja ohnehin immer so cool drauf ist und unsere Bitten um Schutz voll respektiert und weiterleitet, werden wir im Advent nicht nur ruhiger und entspannter sondern irgendwie auch marianischer ("Extreme-Rosenkranzing" war übrigens grundsätzlich keine üble Idee, konnte aber letzlich wegen der Perlen mit einem Durchmesser von 1,50 Metern nur im Freien stattfinden). Unsere Vorbereitung auf die Geburt Christi gestalten wir seit einigen Jahren gemeinsam mit unseren Freundinnen, die wir ja bei unserer Arbeit in der Obdachlosenhilfe kennengelernt haben (siehe hier). Wir organisieren dann immer karitative Advents-Projekte, deren Erlös bestimmten Leuten zugute kommt, die wir besonders unterstützen. Das macht Laune!

Spaßig ist auch das Geschenke-Kaufen oder -Basteln, weil wir uns in unserem Bekanntenkreis ebenfalls seit einigen Jahren an die Vorgabe halten, nicht mehr als 20,- € pro Geschenk auszugeben und trotzdem irgendetwas originelles zu finden bzw selbst zu machen. Da kommt häufig echt abgefahrenes Zeugs zusammen!

Was wir am Advent mögen... Hmm... Naja, ist ja eigentlich die Antwort auf die erste Frage: Das, was wir mit Advent verbinden. Das, was der Advent uns bedeutet. Das, was wir im Advent machen. Was wir aber auf jeden Fall mögen, das ist der Schnee, wenn es welchen gibt. Da kommen dann wieder voll die Extrem-Sportler in uns durch...
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Yeah! Danke für Euren Beitrag, Jungs!

"Extreme-Fallrückziehing" klingt interessant. Da müssen wir im neuen Jahr mal drüber reden!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Dienstag, 11. Dezember 2012

Das elfte Türchen... (mit den Pimpfen)

Tag zusammen!

Und weiter geht's mit dem Pimpfblog-Adventskalender!

Um das Kontrastprogramm schön frisch und knackig zu halten, haben wir heute Atheisten-Atze heimgesucht und auch ihm die berühmt-berüchtigten Fragen gestellt:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Advent...

Das bedeutet für mich in erster Linie Nonstop-Terror christlicher Jubelalraunen, denen es noch nicht reicht, alles, was nicht christlich ist, am 24. und 25. Dezember einfach kaltherzig zu marginalisieren und auszuschließen, sondern die schon Wochen vorher damit beginnen müssen, überall mit Engeln, Krippen, Jesus-Sprüchen und all dem anderen Theisten-Kram ihrem Sky-Daddy den Hof zu machen und mir so tierisch auf den Wecker gehen.

Kackenfrech wie die sind, bestehen die auch immer noch auf die Bezeichnnug "Weihnachten"! Ey! Da steckt doch voll das Wort "Weihe" drin, was doch ganz klar ein religiöser Akt ist! Ich fühle mich da erstens angemacht, zweitens zurückgesetzt und drittens ganz hilflos, weil man dem einfach nicht entkommen kann!

Die ganze aufgeklärte Welt sagt "Frohes Fest", damit die Geschäftemacherei wenigstens legitim bleibt, aber der Anlaß nicht schon vom Namen her die religiöse Färbung verrät.

Was mir am Advent gefällt... Naja... Es ist eine christlich geprägte Zeit und somit eine ideale Gelegenheit, die Katholiken mal wieder an die Kreuzzüge, die Hexenverbrennungen, die Kindesmißhandlungen, den Nazi-Papst und all das zu erinnern.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß Kathargo zerstört werden muß!
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Okay!

Danke, Atheisten-Atze! Nicht jedem kann man es mit der Adventszeit recht machen, und so, wie man sich in unseren Breitengraden auf die Geburt Christ vorbereitet, sind wir selbst manchmal auch ein wenig angenervt, allerdings aus etwas anderen Gründen...
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Montag, 10. Dezember 2012

Das zehnte Türchen... (mit den Pimpfen)

Heute auch in echt!

Nachdem wir gestern ja das neunte Türchen etwas voreilig als das Zehnte ausgegeben haben (danke an kalliopevorleserin für den Hinweis!) kommt nun heute das eigentliche zehnte Türchen!

Und wir haben auch einen superinteressanten Gast! Nämlich Benedikt! Wie Ihr Euch vielleicht erinnert ist Benedikt ein ehemaliger Mißachto-Muskel, der in der Gang des Liturgie-Superschurken mit dem unschönen Spitznahmen "Grunz" unterwegs war. Er ließ sich sogar für die Entführung des Bischofs anheuern und machte SUPERROBUSTA und PIMPF-FORCE bei der Befreiung ihres Oberhirten ganz schöne Schwierigkeiten. Aber als dann POWER-PFUNDMANN ins Geschehen eingriff, war selbst Grunz machtlos, erlag er doch - nein - nicht der schnöden Gewalt, sondern dem herzlichen Charme des unverwüstlichen Seminar-Regens. Und so wurde aus dem einstigen Türsteher, Gelegenheitsschurken und Raufbold der Bodyguard des Bischofs und ein neues Mitglied des "harten Kerns".

Was das so mit ihm gemacht hat, davon erfahren wir vielleicht auch ein wenig, wenn Benedikt und nun die Pimpfblog-Adventskalender-Fragen beantwortet:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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Ja, also... Ähm... Tach erstmal und einen lieben Dank an die Pimpfe, daß sie mich hier zu Wort kommen lassen.

Der Advent bedeutet in diesem Jahr für mich einen weiteren riesengroßen Schritt in Richtung Wiedergutmachung. Ihr müßt wissen, daß ich früher echt total hart drauf war. Wegen meiner körperlichen Kraft habe ich mir viele Dinge rausgenommen, die andere sich nicht getraut hätten. Außerdem geriet ich früh auf die schiefe Bahn. Ich habe zwar eine Ausbildung zum Bäckermeister gemacht, fand dann aber erstmal keinen Job, hatte nicht den Mut, mich selbständig zu machen und reagierte mit Frust und Aggressivität. Das führte dazu, daß ich natürlich noch viel weniger einen Job fand und noch viel weniger Lust dazu hatte, eigene Initiative zu ergreifen. Dann lernte ich ein paar zwielichtige Gestalten kennen, die mir ein paar "ganz leichte Jobs" anboten, die "unheimlich gut Kohle" einbringen und - schwupp - war ich vorbestraft. Dann hier eine Schlägerei, dort ein wenig Gelegenheitskriminalität und bald begrüßten die Cops und die Richter mich mit High-Five, wenn ich ihnen wieder mal ins Netz ging.

Das Blöde war, daß ich immer genau wußte, daß ich mein Leben versaue. Zudem hatte ich auch immer ein MEGA-SCHLECHTES Gewissen, was ich aber zu verdrängen und zu überspielen versuchte. Es war eine fürchterliche Abwärtsspirale, an deren Ende ich so verzweifelt war, daß ich sogar ein Job-Angebot von diesem kostümierten Liturgie-Spinner annahm. Eigentlich bin ich nämlich gar nicht böse und aggressiv. Aber ich war in meinem Leben irgendwie immer verführbar und habe mich oft von anderen an der Nase herumführen und durch die Gegend kommandieren lassen. Das hat mir nicht gut getan.

Aber der Gig mit Mißachto wurde dann doch tatsächlich meine Rettung! Nachdem die unangenehme Chose vorüber war, verzichteten der Bischof und sein Bruder und die coole Schwester Robusta und die noch cooleren Pimpfe auf eine Anzeige, damit ich einen Neuanfang machen könne!

Und was das für ein Neuanfang war! Ich habe jetzt einen Job als Bodyguard, habe eine eigene Wohnung und verdiene mir das Geld, um irgendwann mal meinen Traum zu erfüllen: Eine eigene, kleine Bäckerei!

Noch besser ist, daß ich jetzt mit völlig anderen Menschen Umgang habe! Alles, was sich so im Dunstkreis des Bischofs aufhält, ist irgendwie gebildet und freundlich und interessant. Sie kümmern sich gut um mich und irgendwie bringen sie meine eigentliche Natur langsam aber sicher in den Vordergrund. Ich merke selbst, wie ich entspannter werde, mit mir selbst langsam ins Reine komme und - vor allem - durch den hohen Geistlichen- und Ordensleute- und Gläubigen-Anteil in meinem neuen Bekanntenkreis wieder einen Schatz aus meiner Kindheit entdecke: Meinen Glauben!

Und daher bedeutet der Advent in diesem Jahr für mich, daß ich ganz intensiv und mit ganz offenem Herzen näher an Jesus ranrücken will, damit er mir noch deutlicher sagen kann, was gut ist, was er von mir will und wie ich mein Leben so gestalten kann, daß es gelingt. Was ich am Advent mag ist, daß ich nun Leute um mich habe, die mir in dieser Zeit das Gefühl geben, nicht alleine zu sein. Fast wie eine Familie. Hab ich mich immer nach gesehnt. Und jetzt habe ich's so ein wenig...
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[** tempotaschentücherraushol **]

WOOOOOOOOW!

Danke, Benedikt, für dieses MEGA-ERGREIFENDE Statement! Wir freuen uns total, daß Du nicht mehr so bist, wie Grunz, sondern so wie Du! Wir hoffen, daß Du es schaffst! Wir beten auf jeden Fall immer für Dich, und wenn wir mal 'was für Dich tun können, sag einfach Bescheid!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Sonntag, 9. Dezember 2012

Das neunte Türchen... (mit den Pimpfen)

YEAH!

Wir freuen uns, heute einen ganz besonderen Gast bei uns auf dem Blog zu haben! Es ist der allseits bekannte und beliebte Pfarrer Pfundmann, der Bruder unseres nicht minder bekannten und beliebten Bischofs!

Klasse, daß er sich trotz der vielen Arbeit bereiterklärt hat, die Pimpfblog-Adventskalender-Fragen zu beantworten:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Och... Ihr kleinen Schmeichler!

Ihr seid doch berühmter und beliebter, als ich es je sein werde ;-)

Also zu Euren fragen...

Advent bedeutet für mich immer ein klitzekleines Bißchen mehr Arbeit, aber nicht zu doll. Dann bedeutet es für mich, daß ich mich mal wieder an den inneren Landschaftsbau begebe.

Denn wenn es in der Schrift heißt:
    Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden
..., dann beziehe ich das weniger auf die Schluchten, Berge, Straßen und Wege, die man in der Natur findet, sondern auf all die Hindernisse, die noch in mir drin sind und die es dem HErrn schwer machen, sich ohne Komplikationen zu mir zu begeben.

Da findet sich ja dann doch immer irgendwas. Mal läßt man sich vom Streß mitreißen. Mal ist man ein wenig zu egoistisch. Mal ist man ein wenig maßlos (Ach... ** gnarz ** ... das erinnert mich an all die Eggnogg- und Punsch-Parties, zu denen ich noch eingeladen bin... Hilfe!). Mal arbeitet man zuviel und betet zu wenig. Mal macht man es sich in der vorweihnachtlichen Hektik leicht und hilft sich mit einer kleinen Notlüge. Ihr wißt schon... All die Dinge, von denen wir eigentlich wissen, daß wir sie nicht tun sollen und die wir dennoch immer wieder tun.

Advent ist für mich aber nicht nur eine Zeit der Vorbereitung, sondern natürlich auch eine Zeit der Vorfreude. Erstens Vorfreude auf die Geburt des HErrn. Zweitens Vorfreude auf die Zwit zwischen Heiligabend und Neujahr. Da haben mein Bruder und ich diverse kleine Familien-Traditionen, die wir immer gerne wahrnehmen und die uns große Freude machen.

Was mag ich am Advent? Tja... Am meisten wohl das Sich-Vorbereiten, das In-Sich-Gehen. Aber auch schon die Stimmung und - kaum zu glauben - auch ein wenig den Streß, so lange er mich nicht auffrißt. Ich hab's irgendwie gerne zappelig, weiß auch nicht, warum...

So, ich muß jetzt aber los! Hab Ehrwürden Robusta versprochen, ihr beim Plätzchenbacken zu helfen, damit es keine totale Katastrophe gibt!
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Danke, Pfarrer Pfundmann! Den "Inneren Landschaftsbau" finden wir erstens lustig, und den werden wir zweitens wohl auch selbst mal probieren!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Samstag, 8. Dezember 2012

Das achte Türchen... (mit den Pimpfen)

Hi Leute!

Das läuft ja bisher ganz gut mit unserem Pimpfblog-Adventskalender! Acht Tage, acht Beiträge!

Auch heute haben wir wieder einen Gast für Euch! Es ist Wutchristen-Wahngunde, die - als sie von unserer Aktion hörte - sofort angeraucht kam und sich freiwillig meldete, um uns Rede und Antwort zu stehen. Löblich!

Schauen wir also mal, was sie auf unsere Fragen antworten wird:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Advent bedeutet für mich, daß wieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem ich nicht als geweihte Priesterin am Altar stehen darf.

Advent bedeutet für mich, daß wieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem ich all den süßen Priestern da draußen nicht hinterhersteigen kann, ohne sie in Gewissenskonflikte zu bringen.

Advent bedeutet für mich, daß wieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem ich meine Geliebte nicht heiraten dürfte (wenn ich eine hätte).

Advent bedeutet für mich, daßwieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem meine Rufe nach Dialog ungehört verhallen.

Advent bedeutet für mich, daß wieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem ich tatenlos dabei zusehen muß, wie Ratzinger in Prada-Schuhen durch die Welt tingelt, anstatt seinen Altherrenclub in Ordnung zu bringen.

Am Advent mag ich, daß wieder einmal ein Kirchenjahr begonnen hat, in dem ich Forderungen nach Frauenordination, Aufhebung des Zölibats, Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, Dialog und Kurienreform stellen kann!
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"Prada-Schuhe"? Ernsthaft? Immer noch?
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Freitag, 7. Dezember 2012

Das siebte Türchen... (mit den Pimpfen)

Tach!

Wir freuen uns ganz besonders, daß wir heute einen unserer Freunde (und Ehren-Pimpf) motivieren konnten, ein paar Zeilen zum Pimpfblog-Adventskalender beizutragen.

Sagt "Hallo!" zu Dominic! Auch ihm haben wir gefragt:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Danke, Leute!

Advent bedeutet für mich drei Dinge: Erst einmal - ziemlich offensichtlich - die Vorfreude und Vorbereitung auf die Geburt Christi.

Dann bedeutet es Familie, denn unsere Omas und Opas kommen immer schon irgendwann im Advent zu uns und bleiben dann bis nach Weihnachten. Und das ist einfach toll. Papis Eltern wohnen in Bayern, und die sehen wir im Jahr schon hin und wieder. Aber Mamis Eltern wohnen ja in den USA, und die sehen wir dann eigentlich nur Ende des Jahres, dafür aber dann gleich für drei bis vier Wochen. Unser Haus hat zum Glück zwei große Gästezimmer, so daß Platz für alle ist!

Drittens bedeutet Advent Basteln und Backen! Wir helfen den Omas und Papi (der es irgendwie geschafft hat, neben seinem nicht grade unstressigen Job auch noch ein Super-Bäcker zu werden) oft in der Küche, wenn sie Weihnachtsplätzchen backen. Ich finde ja, daß bei einigen Plätzchen-Sorten der rohe Teig besser schmeckt als das Endprodukt. YUM! Und wir basteln auch immer weihnachtliches Zeug, entweder neue Girlanden und Schmuck für dee Baum oder kleine Geschenke für Verwandte und Freunde. In diesem Jahr haben Tim, Max, Marie, Mauritius und ich in der Schule ein dickes Projekt am Start: Wir machen niedliche, kleine Krippenfiguren aus Fimo und verkaufen sie beim Weihnachtsbasar. Das Geld geht dann an einen guten Zweck. Danke an Valentina übrigens, die uns mit ihrer Fimo-Lourdes-Maria volle Kanne inspiriert hat!

Tja, eigentlich habe ich jetzt auch schon die Frage beantwortet, was mir am Advent gefällt. Ergänzend sollte ich noch sagen, daß ich die Kälte und die Dunkelheit mag, weil wir dann einen Grund haben, überall schöne Lichter anzuzünden und im Wohnzimmer nahe beieinander vorm Kamin zu sitzen, warme Getränke zu schlürfen und einfach beisammen zu sein.
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Okay! Danke an Dominic für seine Worte! Das Fimo-Projekt läßt sich ganz gut an. Wir haben schon zwei Kisten voll mit Krippenfiguren, die wir am kommenden Wochenende unter die Leute bringen wollen. Mal sehen, wie die Dinger ankommen.
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Schönen Tag noch und keep it Catholic
Max, Marie, Mauritius

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Das sechste Türchen... (mit den Pimpfen)

Hallo liebe Leser!

Heute haben wir einen ganz prima Gast bei uns! Es ist Major Mulmig, unser Mann beim Heer!

Er sieht zwar total hart und grummel-mäßig aus, ist aber eigentlich ziemlich cool und hat den Vorteil, daß er bei Kindern voll weichherzig wird! Haben wir natürlich schamlos ausgenutzt, indem wir uns auf ihn stürzten und ihm die berühmten Pimpfblog-Adventskalender-Fragen stellten:

"Was bedeutet Ihnen der Advent? Was mögen Sie am Advent?"
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Hmm... Hab' zwar eigentlich nicht viel Zeit, aber wenn so liebe Racker wie ihr an einem so lustigen Projekt wie einem Blog-Adventskalender basteln, dann kann ich natürlich nicht nein sagen.

Also, Advent...

Für mich ist der Advent - ebenso wie die Fastenzeit - immer wieder eine gute Gelegenheit, mich mal auf das Wesentliche zu besinnen und genau darüber nachzudenken, warum ich tue, was ich tue. Es gibt viele Leute, die mich mindestens schräg angucken, wenn nicht gar beschimpfen, wenn sie mich in Uniform sehen. Ich bin oft genug "Mörder" genannt worden. Natürlich habe ich noch nie in meinem Leben einen Menschen getötet (geschweige denn ermordet), und ich habe auch nicht vor, dies zu tun. Aber natürlich ist es allgemein bekannt, daß Soldaten im Zweifelsfall nicht nur zu den Waffen greifen und auf andere Menschen schießen müssen, sondern daß sie auch bereit sind, dies zu tun. Das kommt bei vielen Leuten natürlich nicht so gut an.

Dabei hat Soldat-Sein für mich primär eigentlich nie bedeutet, daß ich mich auf einen bewaffneten Konflikt vorbereite, sondern eher, daß ich gemeinsam mit anderen Leuten dort helfe, wo Hilfe benötigt wird und daß ich das verteidige, was ich verteidigenswert finde.

Schließlich wird es nie geschehen, daß ich blindwütig auf einen anderen Menschen schieße. Ich respektiere das Leben. Nicht nur mein eigenes, sodern auch das anderer Menschen. Aber eben weil es Menschen gibt, die sich in diversen Situationen nicht helfen können oder sich anderen, stärkeren Leuten ausgeliefert sehen, habe ich mich dazu bereiterklärt, zu helfen und zu verteidigen. Wenn es sein muß, auch mit der Waffe, die ich aber bisher noch nie einsetzen mußte.

Der Advent ist für mich eine Zeit, in der ich immer wieder neu versuche, auf Christus zu schauen, der sich nicht zu fein war, einer von uns zu werden und uns zu helfen und zu verteidigen. Er hat es auch ohne Gewalt geschafft. Und warum sollte ich mir daran kein Beispiel nehmen?

Was mir am Advent gefällt, ist die Stille. Das klingt vielleicht seltsam, weil der Advent ja eher als eine Zeit gesehen wird, in der ziemlich viel Hektik herrscht. Aber ich schaffe es seit Jahren, die Wochen vor Weihnachten für mich so zu gestalten, daß ich tatsächlich eine große Ruhe finden kann. Das tut mir sehr gut.
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Wow! Danke an Major Mulmig für dieses ehrlichen Worte!
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Das fünfte Türchen... (mit den Pimpfen)

Yo!

Wir wollen den Adventskalender natürlich irgendwie frisch halten, also probieren wir, die Interviewten in schön abwechslungsreicher Folge vor das Mikro zu ziehen.

Heute präsentieren wir Euch Emanzen-Elfriede!

Auch Ihr wurden natürlich die beiden Pimpblog-Adventskalender-Frage gestellt:

"Was bedeutet Dir der Advent? Was magst Du am Advent?"
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DAS IST NICHT WITZIG!







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Aber...

Ach... (** seufz **)... Egal...
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Schönen Tag noch und keep it Catholic!
Max, Marie, Mauritius